Interview mit Dani, KEEP AWAY FROM FIRE

Hallo Rocker!

Vor ein paar Wochen habe ich einen Musiker kennengelernt, er heißt Dani, ist junge 19 Jahre alt und kommt aus Sindelfingen. Er war als Vorband für die ANDY DEATH COMPANY in Eislingen gebucht; ein junger Mann, der nur mit seiner Gitarre und einem Loop bewaffnet auf der Bühne steht, und die Menschen begeistert.

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Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, ihn am Merch Stand abzugreifen, und für ein kurzes Interview backstage zu entführen.

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Comebackstage:

Hi, stell Dich doch einfach mal kurz vor…

Dani:

Servus, ich bin der Dani, mein Projekt heißt KEEP AWAY FROM FIRE, ich mache das ganze seit Februar 2015 und habe gerade mein Abitur gemacht.

Comebackstage:

Ahh, dann bist Du 18,19..?

Dani:

Ich werde 19, noch bin ich also 18. (grinst)

Comebackstage:

Und was machst Du für Musik?

Dani:

Im Prinzip ist es eine Singer-Songwriter Geschichte. Also mit der Akustik-Gitarre und Gesang, zusätzlich arbeite ich aber noch mit einem Loop – bin also noch ein so genannter Loop-Artist.

Comebackstage:

Was ist das genau?

Dani:

Ich spiele etwas in die Loop-Station ein, und das wiederholt sich dann. Damit kann ich eine Art Klangbild erschaffen. Es ist ein Pedal, ich habe es also am Fuß, sodass ich drauftreten kann, wenn ich die Frequenz wiederholen will. Anschließend spiele ich immer mehr Frequenzen drüber und somit entsteht mein Klangbild.

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Comebackstage:

Und Du spielst und schreibst alles selbst?

Dani:

Genau, ich schreibe und spiele alles selbst, zurzeit auf Englisch.

Comebackstage:

Wieviele Songs hast Du schon geschrieben?

Dani:

Ich bin jetzt bei ca. 9-10 Songs.

Comebackstage: 

Und wovon handeln die Songs?

Dani:

Im größten Teil von meinem Leben – was so passiert, was passiert ist… Hier und da aber auch mal Gesellschaftskritisch. Ich habe einen Song der spielt ein bisschen auf die Ungleichheiten der Welt an und an die Verteilung die so wie sie ist, gar nicht cool ist.

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Comebackstage:

Wie bist Du darauf gekommen, Musik zu machen?

Dani:

Mein Vater ist sehr Musikaffin und da habe ich angefangen seine Plattensammlung rauf und runter zu hören. Schon im Kindergarten habe ich mir St. Anger von Metallica angehört (grinst). Anschließend habe ich angefangen, Akkordeon zu spielen, später kam dann der Gitarrenunterricht dazu, das mache ich auch heute noch. Und natürlich Gesangsunterricht.

Comebackstage:

Wie sieht’s mit der Zukunft von KEEP AWAY FROM FIRE aus? Was sind Deine Pläne?

Dani:

Das ganz große Ziel ist es, mir mit der Musik ein Standbein aufzubauen – weitermachen, mehr machen und Zeit reinstecken!

Comebackstage:

Hast Du schonmal darüber nachgedacht das klassisch so zu machen, erstmal in Bars und so zu spielen?

Dani:

Tatsächlich habe ich erst letztens in Tübingen im „Schwarzen Schaf“ gespielt, das ist eine ziemlich beliebte Studentenkneipe.

Comebackstage:

Wo liegen denn deine musikalischen Einflüsse?

Dani:

Einfluss wenn man es auf’s Loopen bezieht, ist auf jeden Fall ED SHEERAN auch wenn er mir teilweise zu popping ist. Sonst auch BEN HOWARD, das ist ein britischer Singer/Songwriter. Aber ich höre auf viel harte Sachen wie beispielsweise RAGE AGAINST THE MACHINE, ARCHITECTS, BRING ME THE HORIZON… sowas.

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Comebackstage:

Du bist ja jetzt selbst noch sehr jung. Wenn Du einen jungen Menschen dazu bringen müsstest, ROCK Musik zu hören, welchen Song würdest Du ihm vorspielen und wieso?

Dani:

Boah, das ist eine schwere Frage… Ich würde auf jeden Fall einen Song nehmen, von dem ich selbst merke, dass da Herzblut drinsteckt. Vielleicht THESE COLORS DON’T RUN von ARCHITECTS. Dann kommt er direkt auf das harte Zeug… (grinst)

Comebackstage:

Wenn Du ein imaginäres Dinner mit drei Personen Deiner Wahl haben könntest – ganz egal ob aus der Zukunft, der Vergangenheit… Wen würdest Du einladen?

Dani:

Martin Luther King, weil ich ihn als eine sehr prägende Persönlichkeit sehe, die sehr viel bewegt hat. Auf jeden Fall Ben Howard, weil ich ihn unbedingt fragen möchte, wieso er so verrückt ist an der Gitarre. Und dann noch jemand ganz negatives, aus der Vergangenheit… Adolf Hitler! Ihn hätte ich gerne gefragt was ihn geritten hat, so einen scheiß zu machen, was in seinem Kopf vorgeht…

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Für jeden der jetzt neugierig geworden ist, gibt’s hier das Video zur ersten Single FREE FALLING:

Außerdem hat Dani mich diese Woche noch bei der Arbeit besucht – hier gibt’s bald für jeden was auf die Ohren – Stay tuned! 😉

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Eure Ornella.
Long live Rock’n’Roll!

 

 

 

 

 

 

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