Rock In Peace – wenn Idole sterben

Hallo Rocker!

Es war erneut eine traurige Woche für uns Anhänger der Rockmusik. Wieder einmal ist ein Großer von uns gegangen – Chris Cornell. Sänger der Band Soundgarden und Audioslave. Er wurde nur 52 Jahre alt und hat Suizid begangen.

Die letzten Jahre waren nicht einfach – Lemmy, Prince, George Michael… Sie alle sind viel zu jung von uns gegangen. Schon lange plagt mich der Gedanke – was bleibt der Welt noch, wenn all die Helden unserer Jungend gestorben sind? Was wird es für eine Welt sein, in der es kein Steven Tyler, keinen Mick Jagger oder Keith Richards und keinen Axl Rose mehr geben wird? Sie waren und sind noch immer die Stimmen von Generationen, sie haben etwas bewegt und mit Ihrer Musik die Welt verändert.

Dennoch müssen wir schmerzlich feststellen, dass wir in einer Zeit leben, in der wir ES erleben werden. Wir werden es schmerzlich mitbekommen wie all unsere Idole, unsere Helden mit langen Haaren, nacheinander ableben. Leider sind wir viel zu spät geboren, um sie noch in ihren besten Jahren live auf der Bühne abrocken zu sehen. Viele von uns können sich glücklich schätzen, vielleicht noch in den Genuss gekommen zu sein, den ein oder anderen noch auf einer Tour erleben zu dürfen bzw. schon gesehen zu haben. So ging es mir zumindest mit Motörhead. Ich habe sie 2015 zum ersten – und leider letzten Mal, live erlebt. Ich bin richtig froh, dass sich mir noch die Möglichkeit geboten hat, sie aus dem Fotograben abzulichten: Fotostrecke – One last time Motörhead ive on stage.

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Als mich damals die Nachricht von Lemmys Tod erreichte, war ich geschockt. Nur einen Monat später. Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt, damals wie heute… Warum nimmt es einen so mit, wenn eine eigentlich Fremde Person stirbt? Wie würde es sich anfühlen, wenn der Mann sterben wird, der mich erst zur Rockmusik gebracht hat und dessen Poster seit geschlagenen 11 Jahren an meiner Wand hängt… Steven Tyler?

Durch Ihre Musik werden sie unsterblich.

Man fühlt sich wie gelähmt und alle Träume und die jugendliche Freiheit, die einem die Musik der jeweiligen Künstler geschenkt hatte, waren wie weggeblasen. Die Realität kehrte zurück, die Seifenblase platzte.  Und das tat verdammt weh. Nur die Erinnerungen werden für immer bleiben. Auch sie sind nur Menschen, nicht unsterblich, erschreckend gebrechlich, unsere Helden. So wie wir es eines Tages auch sein werden.

Musiker – unsere Helden ohne Superkräfte. 

Die geile Zeit der 60er, 70er und vor allem 80er ist vorbei und sie wird nicht wiederkommen. Scheiße. Das suckt echt gewaltig!

Eure Ornella.
Long live Rock’n’Roll!

P.S. Was lernen wir daraus? Richtig, auch neue Bands zu supporten! Unterstützt die underground Musik, die Band aus Eurer Stadt, den Straßenmusiker von nebenan… Alle unserer geliebten „großen Rockstars“ haben damals klein angefangen. Hätte keiner an sie geglaubt und hätte sie unterstützt, wären sie nie dahin gekommen, wo wir sie so gerne sehen… NACH GANZ OBEN.

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