COMEBACKSTAGE on tour

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Hallo Rocker!

Eigentlich wollte ich Euch nicht so lange warten lassen, aber auf Tour ist es nunmal schwierig, eine ruhige Minute zu finden. 😉 Dennoch möchte ich Euch an meiner geilen Konzertwoche teilhaben lassen.

  1. Tourstopp – Guns’n’Roses München // 13. Juni 2017

Es waren gefühlt 237498437503480 Menschen da, die ich kenne. Der Olympiapark ist zwar riesengroß, aber dennoch habe ich fast jeden getroffen und konnte kurz plaudern. Das hat mich sehr gefreut! Die meiste Zeit jedoch verbrachte ich mit den Jungs von Kissin‘ Dynamite und ein paar netten Mädels. Ich muss allerdings ein bisschen weiter ausholen… Das Guns’n’Roses Konzert hätte mein Budget gesprengt, da Aerosmith und The Rolling Stones mit insgesamt über 260€ echt ein Loch in die Kasse gerissen hatten und noch der Umzug nach Berlin ansteht.

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Eines Tages kam ich heim und traute meinen Augen kaum! Ein COMEBACKSTAGE-Fan hatte mir per Einschreiben ein Ticket für die Show in München zukommen lassen. An dieser Stelle ein fettes DANKESCHÖN an Dich – Du weißt ja, wer Du bist. 😉 Ohne Dich, wäre es mir nicht möglich gewesen, diesen unvergesslichen Abend im schönen Bayern zu genießen.

Um das Konzert zu beschreiben, muss ich gar nicht viel sagen… Es war MAGISCH. Die Jungs zusammen auf der Bühne rocken zu sehen war so surreal! Es waren im Prinzip nur Hits dabei (…wie sollte es bei GnR auch anders sein!) und die Stimmung im Publikum unbeschreiblich. Die Leute lachten, tanzten, weinten und rockten (inklusive mir!).

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Einzig und allein seltsam war das Zusammenspiel der Jungs auf der Bühne. Ja sie standen da, die Streithähne Axl und Slash wieder vereint. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass das Feeling zwischenmenschlich bei ihnen noch nicht so ganz passt. Kaum Interaktion mit dem Publikum, kein wirklich harmonisches miteinander auf der Bühne. Es war mehr ein „runterspielen“ der Songs – und dass sie das verdammt gut können, ist ja logisch… Ich hoffe, dass sie, wenn sie nächstes Jahr nochmals auf Tour kommen, ein bisschen wärmer miteinander sind und vielleicht auch die wilde Seite der Jungs (die sie ja offensichtlich alle definitiv haben!) rauskommt.

    2. Tourstopp – GOTTHARD in Berlin // 16. Juni 2017

GOTTHARD live sind einfach geil! Also machten wir uns auf den Weg zu Huxley’s neue Welt und gingen direkt backstage. Ich hatte ein Interview mit Leo und Nic, exklusiv für kalle-rock.de – ich werde in Zukunft öfter auch für dieses Portal schreiben, Euch aber natürlich auch hier die Interviews zur Verfügung stellen. 😉 Dazu bald mehr…

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Wir plauderten zum einen über den ersten Teil der Tour, der aufgrund mehrerer Ausfälle (Drummer Hena Habegger und Nic Mieder fielen aus Krankheitsgründen jeweils für ein paar Shows aus…) etwas turbulenter war als sonst. Zum anderen ging es wirklich um Gott und die Welt, wie beispielsweise Terrorismus und die anstehenden Festivals.

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Die Show war wie immer grandios, dazu aber direkt der Bericht, den ich für kalle-rock.de geschrieben habe:

GOTTHARD – Schweizer Legenden… Letzten Freitag, dem 16. Juni 2017 machten sie auf der Durchreise nach Belgien zum Graspop Metal Meeting halt in Berlin und beglückten die Fans in Huxley´s Neue Welt. Mit an Bord ist diesmal auch wieder Drummer Hena Habegger, der am Anfang des Jahres leider krankheitsbedingt für ein paar Shows ausgefallen war.

Vor dem Gig führte ich mit Frontman Nic Maeder und Gitarrist Leo Leoni ein Interview – ganz gemütlich auf einer schwarzen Ledercouch in einem ganz in Rot gestrichenem Raum. Wir kennen uns schon ein paar Jahre und es war ein sehr entspanntes, lustiges Gespräch. Anschließend plauderte ich noch ein wenig mit Marc Lynn, dem Bassisten der Band, bevor ich noch ein wenig das Wetter vor der Halle genoss.

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Der geplante lokale Support, Thunder & Lightning, spielte an diesem Abend nicht. Die Halle füllte sich eher langsam, sodass man schon Sorge hatte, dass die Jungs vor nicht allzu vielen Menschen spielen würden. Doch das änderte sich gegen später und die Halle war gut gefüllt – aber so, dass man noch gemütlich stehen konnte. Es ging für die Fans dann um kurz vor 20:30 Uhr direkt mit GOTTHARD los! Dass sie keine Supportband hatten, war absolut zweitrangig, denn wer so eine Bühnenpräsenz hat, muss nicht vor einem angeheizten Publikum spielen – von Null auf Hundert sozusagen. Und das hat wunderbar funktioniert!

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Wer schonmal in Huxley´s Neue Welt war weiß, wie cool diese Location ist. In der abgerockten Halle, in der das Bier bezahlbar und die Atmosphäre locker war, vergaß man direkt, dass es draußen noch hell war, als GOTTHARD die Bühne betraten.

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Die Band feiert dieses Jahr Ihr 25. Jubiläum – Silberhochzeit sozusagen. Passend dazu haben Sie auch im Frühjahr Ihr neues Album „SILVER“ veröffentlicht. Mit einem Kracher von ebendiesem ging es an dem Abend auch direkt los. „Silver River“ animiert direkt dazu mitzuwippen – oder in meinem Fall mitzutanzen. Wie auch auf dem Album geht es an diesem Abend mit „Electrified“ weiter. Als sie „Hush“ von Deep Purple coverten, rockte das Publikum bereits gewaltig mit! Der nächste Song war einer meiner Highlights an diesem Abend, „Stay With Me“. Ebenfalls ein Track vom neuen Album, und die Band lieferte eine Spitzen-Performance ab. Etwas bluesiger ging es anschließend mit „Mountain Mama“ weiter, kurz darauf gefolgt vom nächsten Highlight. Zu „Remember It´s Me“ erzählte Nic eine süß-saure Geschichte seines Lebens. Er hätte den Song für eine Frau geschrieben, die ihn verlassen hatte. Die Kurzfassung: Sie zerstörte einiges und klaute sein Auto… Er bekam es einige Zeit später zurück – übersät mit Strafzetteln… Und da wandte er sich an die Männer im Publikum mit dem Tipp, einer Frau niemals einen Song zu schreiben, auch wenn es erst wie eine verdammt gute Idee wirkt. Zumindest solange nicht, bis das Auto sicher in der Garage stünde… Nach einigen Mitleidigen „ooohs“ des Publikums, mussten alle spätestens beim letzten Satz loslachen.

Weiter ging es mit „Feel What I Feel“ und einem Bass-Solo vom legendären Marc Lynn. Anschließend gaben sie „Sister Moon“ und „What You Get“ zum Besten. Einen Break gab es mit Ihren ruhigeren Nummern – „One Life One Soul“, „Angel“ und der Überhit „Heaven“. Vor allem hier zeigte auch das Publikum Textsicherheit, und letzteren Song widmete die Band dem 2010 verstorbenen Leadsänger, Steve Lee. Auf GOTTHARD Konzerten fühlt es sich immer so an, als wäre er noch da. Vielleicht nicht auf der Bühne, aber die Steves Seele ist noch in vielen der Songs – alt wie neu – zu spüren. Wobei sie mit Nic nicht nur einen geilen Ersatz, sondern einen verdammt geilen Frontmann mit einzigartiger Stimme und Persönlichkeit gefunden haben!

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Die Stimmung wurde durch „Miss Me“ wieder etwas aufgelockert, und ein weiblicher Fan wurde auf die Bühne geholt. Hier zeigt Nic Maeder wie er seine Hüfte schwingen und dazu noch richtig rocken kann! Die Frau auf der Bühne muss ein echt großer Fan gewesen sein, denn sie ging zu jedem einzelnen und umarmte die Musiker. Schön, wenn Fans so etwas ermöglicht wird! Anschließend spielte die Band „Firedance“ und „Starlight“, bevor es zum Gitarrensolo überging. Mit „Top Of The World“ holten Sie noch alles aus den Kehlen des Publikums raus, das wie wild mitsang und auf die enorme Hitze in der Halle pfiff. Nach „Lift U Up“ war´s dann vorbei… Erstmal! Denn die Masse hatte noch nicht genug – sie schrien nach einer Zugabe und die bekamen sie auch! Nochmal zu den letzten drei Songs alles geben… „Come Together“, ein The Beatles Cover, dann „All We Are“, um mit „Anytime Anywhere“ einen tollen Abend zu beenden.

GOTTHARD begeistern. Jederzeit. Überall.

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Danach ging es feuchtfröhlich auf der Aftershow Party backstage weiter. Die Stimmung war gelassen, das Bier floss und die Gespräche mit der Band und ein paar Fans waren lustig. Nicht mehr so lustig war, dass ich in der Nacht nur eine Stunde Schlaf hatte, da es am nächsten Tag weiter nach Belgien ging… Aber was soll ich sagen – That’s Rock’n’Roll baby… 😉

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    3. Tourstopp – GRASPOP METAL MEETING in Dessel // 18. Juni 2017

Nachdem ich mir am Samstag Belgien anschaute (echt ein schönes Land!), ging es am Sonntag direkt mit dem Rock’n’Roll weiter. Diesmal auf dem Graspop Metal Meeting in Dessel.

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Ein grandioses Line-Up, ein toll organisiertes Festival, aber mir persönlich viel zu groß! … Und die Preise für ein winziges Bier oder Wasser waren bei der Hitze mit 4€ echt schmerzlich hoch!

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Nach vielen Sicherheitsvorkehrungen, inklusive Metalldetektoren & Co. ging es direkt zur Show von Steel Panther. Hierzu muss ich auch gar nicht viel sagen – jeder der sie schonmal live gesehen hat, weiß, was Sache ist. Viele Witze, viele nackte Tatsachen und geile Musik. Dennoch wirkte es auf mich so, als könnten die Jungs eine kleine Pause vom ganzen rumtouren brauchen…

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Diesmal hatten sie leider auch keine Zeit für einen Drink oder so, da sie direkt nach ihrer Show zum Flughafen gefahren sind, um heimzufliegen…

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Anschließend ging es zum zweiten Mal zu GOTTHARD und verdammt – es war nochmals genauso geil. 😉 Mein Highlight an diesem Tag war jedoch HEAVEN. Zu diesem Song lief ein tolles Video auf der riesigen Leinwand ab, das Steve Lee auf der Bühne zeigte. Und er sang auch! Die Band, inklusive Nic, standen vorne auf der Bühne und spielten dazu. Wie schon gesagt, Steve ist immer irgendwie noch da. Aber auf eine coole Art und Weise! Es war ein bisschen so, als würden GOTTHARD ihm die Ehre erweisen, und nur für ihn spielen. Das Publikum als Chor inklusive. Hier war es einfach vorbei bei mir… Ich stand in der ersten Reihe und konnte nur noch weinen. Diese wunder-, wundervolle Idee geht einem echt nahe. Der freundliche Security Mann hatte mich wohl beobachtet, weshalb er mich dann zwischendurch mit Wasser versorgte und mir am Ende des Konzertes auch noch das Plektrum von Marc Lynn zusteckte.

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Nach der Show kam Nic noch runter und machte an der Absperrung zur Bühne ein paar Fotos mit den Fans, die ihr Glück kaum fassen konnten… Plektren verteilte er auch noch. Einfach eine tolle Band, weltbekannt und doch so auf dem Boden geblieben. Große Klasse!

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Den Abend ließ ich mit den Scorpions ausklingen. Ich hatte echt große Erwartungen, aber die wurden nicht ganz erfüllt. Bis auf Mikkey Dee, der seine Mähne am Schlagzeug schwang als wäre er noch bei Motörhead, wirkte die Band an sich ziemlich ruhig.

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Klaus‘ Stimme hatte auch schon bessere Zeiten erlebt und bis auf die Klassiker ließ sich das Publikum auch nicht wirklich mitreißen.

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Kurz und knapp: Es war nett, sie mal live gesehen zu haben, GOTTHARD hätten aber meiner Meinung nach mit Ihrer Energie und dem Power den Festival-Sonntag headlinen sollen!

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Erschöpft von dieser Woche ging es dann zurück nach Hause ins Büro…

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Danach hätte ich definitiv nochmals eine Woche Urlaub gebraucht… 😉 Aber das Beste: es hört nicht auf – Ihr Rocker dürft gespannt sein auf mehr…

Eure Ornella.
Long live Rock’n’Roll!

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