RISE IN CHAINS Interview

Hallo Rocker!

Es ist wieder COMEBACKSTAGES NEWCOMERS CORNER-Zeit! Heute stelle ich Euch eine Band aus Althengstett vor. Ihr Motto: „Das Publikum darf sich auf keinen Fall langweilen!“

Für mich Grund genug, die Jungs mal auszuquetschen. Aber lest selbst…

COMEBACKSTAGE:

Erzählt mir Eure Bandgeschichte!

RISE IN CHAINS:
Wir schreiben das Jahr 2015. Gitarrist DavidKrad und Bassist Red suchen Mitglieder für ihre neue Band. Nachdem mit Käptn Jäff Roxx eine rockige Stimme gefunden ist, die zu dem Metalsound der Gitarre passt, wird die Suche nach einem Drummer schnell abgeschlossen. Uso, der eigentlich nur für eine Jamsession an den Proben teilnahm, soll direkt hinter dem Schlagzeug sitzen bleiben und wird festes Mitglied der neugegründeten Band „Rise in Chains“. Dieses Glück währt leider nur ein Jahr, bis er aus familiären und beruflichen Gründen die Band wieder verlassen muss. Glücklicherweise ist aber sofort ein mehr als würdiger Nachfolger gefunden. Seit den Aufnahmen zur ersten EP „From Bottom“ sitzt Jason Horn an dem Drums und bringt nochmal neuen Schwung in den Sound. Der Name „Rise in Chains“ (dt. Aufstieg in Ketten) kommt nach langem Überlegen zustande. Er soll andeuten, dass die Bindungen die man eingeht einen erst vorwärts bringen können. Egal ob das die Familie ist, die einem gut zuredet, erfahrene Lehrer, die einem Tipps geben, oder professionelle Coaches, die den eigenen Weg begleiten und Türen öffnen, ohne diese Ketten, die Beziehungen stärken, steht man alleine da. Doch großes erreicht man erst gemeinsam, und großes will die Band erreichen. Dafür stehen „Rise in Chains“ gemeinsam als eine Band auf der Bühne. Und außerdem klingt der Name echt cool. Sofort beginnen die neu zusammengeschlossenen Musiker ihre ersten Songs zu schreiben und stellen fest, dass Musik alleine nicht genug ist. So viel Herz sie auch in ihre Songs stecken, sie wissen genau: eine gute Show macht das ganze Bandprojekt erst rund. Die Songs werden also ausgefeilt bis ins kleinste Detail, schließlich soll jeder Musiker der Band hundertprozentig hinter den Kompositionen stehen. Doch auch die Präsentation wird nicht vernachlässigt. Ansagen, Choreographien, Mitmachparts und ein Bühnenbild werden zusammengestellt – alles von den Bandmitgliedern selbst erdacht und umgesetzt. Ebenso die Grafiken für die  Veröffentlichungen, denn an der ersten EP wird ebenso gearbeitet, wie das Debütalbum
bereits vorbereitet wird. An Ideen mangelt es den Rockern und Metalheads nicht.
Und das ist erst der Anfang, denn Rise in Chains haben noch großes vor…
COMEBACKSTAGE:
Wer gehört alles dazu?

DavidKrad: Gitarre
Red: Bass
Jason Horn: Drums
Jäff Roxx: Gesang

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COMEBACKSTAGE:
Wie seid Ihr auf den Namen gekommen?

DavidKrad:
Florian und ich waren anfangs zu zweit. Wir überlegten lange nach einem Namen, der unserem neuen Weg als angehende professionelle Band am besten widerspiegelt. Damals kamen wir auf den Namen »Death in Chains« da wir eher in die progressive Metal Richtung gehen wollten. Doch als Jäff, unsere Rockröhre, dazu kahm passte das nicht mehr so ganz ins Konzept. Zusammen überlegten wir uns einen Namen, der sowohl die Songtexte als auch uns selbst in vielen Lagen wiederspiegeln kann. Und so kamen wir schließlich auf den Namen »Rise in Chains«.

COMEBACKSTAGE:
Wo ordnet Ihr Euch musikalisch ein, wo seht Ihr Eure
Einflüsse?

Red:
Wir sind eine Rockband, die die verschiedenen Einflüsse der Bandmitglieder mit einfließen lässt. So haben wir harte und melodiöse Gitarrenriffs, was von meinen Einflüssen von Bands wie In Flames, Stone Sour und Breaking Benjamin entsammen. Die werden ergänzt von Metalcore Einflüss von Jason, dem Funk von Flo und natürlich die rockigen Passagen von Jäff und Red. Wir machen eine Mischung aus Rock und melodischem Metal. Die verschiedenen Einflüsse kommen von den Bandmitgliedern. So bringt David harte Gitarrenriffs und melodische Soli mit. Jäff bringt seine harte »Rockröhre« mit. Jason ist sehr technisch versiert und bringt viel aus den Bereichen Beatdown, Metalcore und Deathcore mit. Und ich bringe einen rockigen Bass mit Funkeinfluss ein.

COMEBACKSTAGE:
Wie viele Alben habt Ihr bisher veröffentlicht und wie
heißen sie?

DavidKrad:
Wir haben bis jetzt nur eine EP veröfentlicht. From Bottom

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Jäff Roxx:
Unser Debütalbum »Insight Me« ist derzeit in Arbeit.

Red:
Wir haben bisher eine EP in den Maranis Studios aufgenommen. Momentan befinden wir uns in den Vorbereitungen für unser erstes Konzeptalbum »Insight Me«.

COMEBACKSTAGE:
Welche Themen behandelt Ihr in
Euren Songs?

Jäff Roxx:
Während die EP noch Themen wie Beziehungen, Bindungen und Entscheidungen
bearbeitet hat, sind die Songs für unser Album »Insight Me« sind größtenteils von Literatur, vorwiegend klassischer Schauerliteratur, inspiriert. Dabei geht es vorwiegend um psychologische Probleme und innere Konflikte.

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Red:
Wir haben von gesellschaftskritisch bis hin zu typischen Sex, Drugs und Rock ’n Roll
Partysongs alles vorhanden.
COMEBACKSTAGE:
Was sind Eure Erfahrungen, als junge, aufstrebende Rockband?

DavidKrad:
Der Markt ist extrem hart. Zwischen den normalen fulltime jobs, denen jeder von uns nachgeht, versuchen wir unsere verbleibende Zeit so intensiv wie möglich in die Band zu
investieren. Die Social Media Plattformen sind in dieser Zeit zwar sehr hilfreich, jedoch
haben sie einen unglaublich großen Markt geschaffen, in dem es extrem schwer ist, sich als Band druchzusetzten und von den richtigen Leuten endeckt zu werden. Doch zum Glück gibt es unter den unzähligen Bands auch diejenigen, mit denen wir eine sehr gute Beziehung pflegen. Die gegenseitige Unterstüzung ist in meinen Augen sehr wichtig, um eine solide grundlage am Markt zu schaffen.

Jäff Roxx:
Als eine solche junge, aufstrebende Band, die größere Ziele hat, als im Proberaum
zu bleiben, bemerkt man, dass das gemeinschaftliche Musizieren nur der erste Schritt und das Rückgrat der ganzen Unternehmung ist. Wenn die Band mehr als nur ein Hobby sein soll, dann gibt es auch Aspekte, in denen man sich wie eine Firma verhalten und präsentieren muss. Die Musik will schließlich auch beworben und verkauft werden. Gleichzeitig wollen die Fans und Zuschauer auch unterhalten werden, sowohl auf der Bühne als auch in den Social Media Plattformen. Aber bei all dem wollen wir natürlich das Wichtigste nicht vergessen: Die Musik und die Fans.

Red:
Es ist wirklich schwierig neben den full time jobs die Band nebenher so anzutreiben, wie
wir das gerne wollen würden. Gerade im Metal/Rock Genre ist es sehr schwer sich von der Menge abzuheben und eine große Zielgruppe zu erreichen. Man muss wirklich sehr
hartnäckig sein, so wie viel Zeit, Geld und Energie investieren, um sich auf diesem Markt
bewähren zu können.

COMEBACKSTAGE:
Was sind Eure Ziele mit der Band?

DavidKrad:
Nun ja….warscheinlich das was sich jede auftrebende Band wünscht. Auf den
Bühnen der Welt zu stehen und nichts anderes mehr machen zu müssen als Musik.

Red:
Diese Entscheidung haben wir alle gemeinsam getroffen: Den großen Aufstieg. Auf den
großen Bühnen der Welt zu spielen und monatlich ein bis zwei mal Gigs spielen zu können, um in Zukunft von der Musik leben zu können.

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COMEBACKSTAGE:
Warum wollt Ihr es unbedingt schaffen und was tut Ihr dafür, um das zu erreichen?

DavidKrad:
Die Tatsache das wir aus leidenschaftlichen Musikern bestehen, die sich ein Leben ohne Musik kaum vorstellen können, bringt uns dazu mehr als 100% zu geben. Wir arbeiten alle hart daran die Band voran zu bringen. Dazu planen wir die Tage sehr akribisch durch, bereden die Fortschritte wöchentlich und gleichen diese mit unserer To-Do Liste ab. Jeder in der Band hat dabei seine Aufgaben, die über sein Instrument hinausgehen.

Jäff Roxx:
Für uns war es von Anfang an ein Privileg auf der Bühne stehen zu können. Ich für
meinen Teil sehe es als eine Art berufung für mich, Menschen zu begeistern und zu
Unterhalten. Nichts macht mich glücklicher, als mit anderen Leuten zu singen und andere mit meiner Energie mitzureißen, oder mich von ihnen mitreißen zu lassen. Wenn das Publikum mitsingt, weiß ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und es fühlt sich einfach richtig an.
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Red:
Man sagt immer, sobald man das macht, was einem Spaß macht, muss man nie wieder
arbeiten. So ist das bei mir mit der Musik, sobald ich meinen Bass in die Hand nehme und losbrumme. Ob allein im Proberaum, oder vor einer feiernden Crowd, vergesse ich alles um mich herum. Die Musik holt mich aus dem Alltag ab und lässt mich einfach mal alles vergessen, den Stress, die Termine und was sonst noch so nervt. Dafür proben wir zweimal die Woche, da mehr Proben arbeitsbedingt nicht möglich sind. Wir machen uns sehr viele Gedanken, nicht nur um unsere Musik, bzw das Songwriting, sondern auch das Image, Choreographie, Bühnenbild, Outfits, unseren Internetauftritt und all den Kleinigkeiten, die man oft aus den Augen verliert. Wir stecken jeden Cent, den wir haben, in die Band, um qualitativ hohe Ergebnisse erzielen zu können, wie zum Beispiel Aufnahmen.

COMEBACKSTAGE:
Welchen Song Eurer Band sollte man unbedingt kennen
und wieso?

DavidKrad:
Prude Alert. Anhören, dann wisst ihr warum 😉 Zum Video…

COMEBACKSTAGE:
Wenn Ihr eine Band auf Tour supporten dürftet, wer wäre es?

DavidKrad:
In meinen Augen wäre der Support für Stone Sour die Traumerfüllung schlechthin.

Jäff Roxx:
Mit Volbeat oder Sixx:A.M. zu touren wäre etwas, wofür ich vieles andere sofort
stehen und liegen lassen würde.

Red:
Wenn ich mich für eine Band entscheiden müsste, würde ich die Band »Jinjer« wählen.
Die höre ich gerade rauf und runter.

Jason Horn:
Mit Slipknot oder 3 Doors Down zu touren wäre genial.

COMEBACKSTAGE:
Wo kann man Euch demnächst live erleben?

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DavidKrad:
Am 21.07.2017 im Club Zentral

COMEBACKSTAGE:
Was macht Ihr hauptberuflich?

DavidKrad:
Ich Arbeite bei der Daimler AG als Karosseriemechaniker.

Jäff Roxx:
Ich studiere Literatur und Sprachwissenschaft, nebenbei verdiene ich als Stagehand
ein wenig was dazu.

Red:
Gerade frisch ausgelernter Informatikkaufmann in einer Karlsruher Klinik.

Jason Horn:
Ich bin Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

COMEBACKSTAGE:
Wenn Ihr einen jungen Menschen dazu bringen müsstet, Rockmusik zu hören, welchen Song würdet Ihr ihm vorspielen, und wieso?

DavidKrad:
Ich würde ihm genau den Song zeigen, der mich damals zum Rock gebracht hat:
Nirvana – Smells like teen spirit.

Jäff Roxx:
Definitiv einen Klassiker wie Queens Bohemian Rhapsody oder was von Guns ‚N
Roses.

Red:
Definitiv Hellraiser von Motörhead. Für mich ist Motörhead immer noch die Rockband
schlechthin.

Jason Horn:
AC/DC Hell’s Bells

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COMEBACKSTAGE:
Wenn Ihr ein imaginäres Dinner mit drei Personen Eurer Wahl haben könntet – wen würdet Ihr einladen?

DavidKrad:
Corey Taylor von Stone Sour, Steve Vai und Niclas Engelin von In Flames.

Jäff Roxx:
Nikki Sixx, Bela B. und Jon Bon Jovi

Red:
Lemmy Kilmister von Motörhead, Kurt Cobain von Nirvana und Johan Hegg von Amon Amarth
Jason Horn:
Luke Holland, Corey Taylor und Joey Jordison von Slipknot

COMEBACKSTAGE:
Die letzten Worte gehören Euch…

RISE IN CHAINS:
Das frühe Vögeln entspannt den Wurm

Die Songs könnt Ihr Euch auf Ihrem YouTube-Channel anhören. Noch mehr Infos und Eindrücke gibt’s dann direkt auf ihrer Facebook-Seite.

Eure Ornella.
Long live Rock’n’Roll!

#supportnewmusic #comebackstage #longliverocknroll #newcomerscorner #comebackstagesupports

P.S. Du kennst auch eine tolle Newcomer-Band, die es verdient hat, eine Stimme zu bekommen? Dann bist Du HIER genau richtig. 🙂

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